Lyrik

Der Sturm ist laut

der Wind er drückt

die Wellen schlagen höher

Das Fundament

es steht

reißt kein Taifun mehr nieder

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TRAUMFRAUTRAUM


Erster Band.


Hier versammeln sich: ein erstes Kribbeln, ein Antasten, Annäherung, Sehnsucht und Nähe.

Der Augenblick der Liebe, Glück, Nimmersatt, Säuseln und Turteln. Eifersucht, Verzweiflung, Wut, Verlieren und Finden.



45 Gedichte und Abbildungen für zwei Menschen



FRAUTRAUMFRAU


Zweiter Band.


45 Gedichte über die Liebe

mit zahlreichen Fotos


Erscheinungsdatum: Frühjahr 2018


Neujahr


Der erste Tag des Jahres

gilt uns mein Schatz

Vor mehr als dreißig Jahren

als Schnee die Stadt befiel

wühlten wir in Kissen

kannten nur ein Ziel

Kein Mond kann heller leuchten

als wenn du glücklich bist

Sternenstaub in meinen Augen

schwebend der Nachhausegang

Soll der erste Tag so bleiben

ich glaubte fest daran

Die nächsten Jahre schneefrei

du warst ja auch nicht da

Wate allein durch Pfützen

Sterne unauffindbar

Der erste Tag des Jahres

Schnee liegt in der Luft

Nach fünfundzwanzig Jahren

über allen Zimmern liegt dein Duft

Wir wühlen uns durch Kissen

einfach wunderbar

Nicht einen Kuss

den möchte ich missen

dein Strahlen

hat sich eingebrannt

Obwohl wir älter älter

ist eine Liebe neu entfacht

Der erste Tag er soll so bleiben

der Riese nach den Sternen greift

Wir fliegen durch das Weltall

streifen zärtlich Sonne Mond

Für immer soll es bleiben

warten hat sich doch gelohnt

Es folgt dem ersten Tag des Jahres

so viele andere Tage noch

Der Mond er kann nicht immer scheinen

Das Glück kennt nur den Augenblick

Der Schneemann schrumpft zur Pfütze

Sternenstaub wird weggespült

Der erste Tag des Jahres

Kissen bleiben unberührt


Wohnung 3ZKB


Das Bett

neben mir ist leer

ich weiß

du kommst nicht mehr

Wissen ist Macht

nur

wer will schon

mächtig sein

Das Bad

alles beim Alten

Deine Kunstwerke

dein Parfüm

Unsere Zahnbürsten

reiben aneinander

lustvoll

wie am ersten Tag

Die Küche

nicht so sauber

Über dem Kühlschrank

ein gerahmtes Bild

Die Kinder und du

mit Hasenmasken

halten zusammen

die Erinnerung

Das Büro

nicht wieder zuerkennen

Regale neu

Schmal und weiß

Alte Gedanken

in Ordner gesperrt

Große Stapel

Boten des Neuen

Die Wohnung

leise

Meine Stimme

und ein Telefon

Ansonsten

lebe ich

vollgestopft

mit dir


Spuren im Schnee


Geh ein Stück

den Weg mit mir

nimm mich

bei der Hand

Du sagst

du warst schon hier

vielleicht

drehen wir uns im Kreis

Kleine Schritte

machen wir

niemand

stiehlt die Zeit

Der Platz

er ist wie leergefegt

die Pfützen

voller Eis

Ich drücke dich

wir spüren uns

dein Lächeln

gibt mir Halt


Die Frau aus Buxtehude


Bist immer bei mir

manchmal zum Weinen

manchmal zum Lachen

Spür deinen Atem

in meinem Nacken

In leeren Räumen

steht noch dein Duft

Ich folge der Spur

durch ein eckiges Labyrinth

Am Ende

im Kreis gegangen

Bist immer da

Gedanken die wandern

Träume die platzen

Hoffnung geht schwimmen

Blasse Gedanken

bekommen einen Sonnenbrand

trotz Sonnenöl

Aufgetragen

durch deine raue Hand

Ich probe den Umzug

wechsle die Brille

neues Hemd

neue Hose

eine andere Stadt

Egal was ich tue

was ich auch mache

du schaust zu

In der Nacht

wandern die Schatten

knistern die Kissen

quietscht einsam ein Bett

spür deine Wärme

halte mich fest

An der Wand

dein gebackenes Herz

Überall wo ich hinfahre

Legende das Rennen

vom Hasen und Igel

du bist schon da

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